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Chicorée

Chicorée
Foto: compactcook.com

Kurz vorgestellt

Im 19. Jh. dienten geröstete Zichorienwurzeln als erschwinglicher Kaffee-Ersatz. Zufällig entdeckten belgische Bauern, dass die Wurzeln im Dunkeln weisse Triebe entwickeln. Heute begeistert der zartbittere Geschmack des Chicorées Gourmets in aller Welt. 

Informationen

  • Die Knospen wachsen nur nach einem künstlichen Winterschlaf, deshalb kann man Chicorée eigentlich das ganze Jahr über ernten. Bei uns wird er vor allem als Wintergemüse angeboten.
  • Mit seinem hohen Gehalt an den Vitaminen A, B1, B2, C sowie Betacarotin und den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor bringt uns der Chicorée gesund durch die Grippezeit. Der Bitterstoff Intybin wirkt zudem wie ein Magenbitter. 
  • Das kalorienarme und säurebindende Gemüse ist für Diabetiker und Rheumatiker besonders gesund.
  • Der hohe Anteil an Ballaststoffen wirkt verdauungsfördernd und entgiftet. Chicorée ist ein idealer Begleiter für jede Diät. 
  • Das Gemüse kann als Rohkostsalat und gedämpft oder gebraten zubereitet werden. CompactCook bietet viele Rezepte mit Chicorée an: so Gedünsteter Chicorée, Chicoréesuppe mit NüssenMit Ziegenkäse überbackener Chicorée.
  • Die Franzosen bezeichnen den Chicorée als Endivie. Auch in der Deutschschweiz taucht diese Benennung immer wieder mal auf. 

Daten

Quelle: Patricia Heyne. TopPharm Ratgeber 2/2014