PET-Flaschen
Quelle: Bundesamt für Gesundheit, 2018 - Foto: goodbyeplasticbottles.com, 12. 9. 2017
Kurz vorgestellt
Die Schlagzeilen zum Thema häufen sich. Tatsache ist, dass Weichmacher, Antioxidationsmittel, UV-Stabilisatoren oder Hitzestabilisatoren Stoffe sind, die tendenziell löslich sind. So können diese Stoffe in den menschlichen Körper und in die Umwelt gelangen.
Informationen
Die folgenden Stoffe stehen im Zentrum der Diskussion:
- Durch UV-Strahlen gelangen Aldehyde ins Getränk, die wir als «Kunststoff-Geschmack» wahrnehmen. Die Kleinstmengen sind gesundheitlich unbedenklich, verändern aber den Geschmack.
- Gegen die Hälfte der Weichmacher sind hormonaktiv. Sie werden leicht ausgewaschen und sind über die Umwelt nachweisbar. Sie sollten in Zukunft gemieden werden.
- «PPA-freie» Plastikflaschen haben keinen Bisphenol-A Weichmacher, dafür Ersatzweichmacher wie Prolypopylen oder Bisphenol-S. Langzeitstudien dazu fehlen.
Unser Körper mag wohl einen grossen Teil der «Gift-Mikrodosen» aus PET-Flaschen verarbeiten. Langzeitstudien fehlen auch hier. Auf der Abfallhalde und bei der Verbrennung werden Gifte ausgestossen, die wir baldmöglichst vermeiden sollten.
Also möglichst viel Hahnenwaser aus dem Glas trinken.
Daten
Laut dem Bundesamt für Gesundheit hatte die Schweiz 2018 eine Recycling-Quote von 80 %.
